Stimmen der Zeit
Heft 1, Januar 2009

Editorial: Martin Maier SJ

Zivilisation geteilter Genügsamkeit

1-2

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Sabine Demel

Ehe light?

Die Streichung des staatlichen Verbots einer kirchlichen Voraustrauung

Ab dem 1. Januar 2009 muß in Deutschland der kirchlichen Trauung keine zivile Eheschließung mehr vorausgehen. Sabine Demel, Professorin für Kirchenrecht an der Universität Regensburg, zeichnet die historische Entwicklung nach, die zu dieser Neuregelung führte, und benennt ihre Vor- und Nachteile.

3-16

Frank Kürschner-Pelkmann

Wasser - Erde - Theologie

In Belem (Brasilien) findet im Januar das "Dritte Weltforum Theologie und Befreiung" statt, das unter dem Motto "Wasser, Erde, Theologie - eine andere Welt ist möglich" steht. Frank Kürschner-Pelkmann bietet einen Überblick über die Wasserfrage, die sich im Gefolge des Klimawandels weiter zuspitzen wird und weist auf kirchliches Engagement hin.

17-28

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Jürgen Zarusky

Gedenkkultur und Widerstandstradition

München und das Konzentrationslager Dachau

Das Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung ist eine bleibende Herausforderung. Jürgen Zarusky, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München, verdeutlicht dies am Beispiel des Konzentrationslagers Dachau und neuer Formen des Gedenkens in München.

29-39

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Bernhard Grom SJ

Deistisch an Gott glauben?

Biblische Spiritualität und naturwissenschaftliches Weltbild

Moderne naturwissenschaftliche Weltbilder und das biblische Weltbild stehen in einer spannungsreichen Beziehung. Bernhard Grom untersucht modernere Entwicklungen in der Gottesvorstellung, die sich aus diesem Spannungsverhältnis ergeben.

40-52

Rainer Waßner

Schreiben gegen die Mächte der Zeit

Ernst Jünger und seine Annäherung an das Christentum in den Kriegsjahren

Rainer Waßner, Kultursoziologe und freier Publizist in Hamburg, untersucht die Annäherungen Ernst Jüngers an das Christentum. Er stellt dessen Konversion zur katholischen Kirche als konsequenten Endpunkt einer Entwicklung dar, die sich bis in Werke und Tagebücher des Schriftstellers aus der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft zurückverfolgen läßt.

53-66

Andreas R. Batlogg SJ

Theologisches Orientierungs- und Basiswissen

67-70


 


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